Die DINO-Gruppe

Das stationäre Angebot der DINO-Gruppe richtet sich - als generelle Krisenhilfe gedacht - an Kinder, Jugendliche sowie deren Familien, die aufgrund akuter sowie eskalierend verlaufender Konflikte aktuell nicht mehr zusammenleben wollen, können oder Gefährdungen im Sinne des § 43 SGB VIII ausgesetzt sind.



Wir unterscheiden dabei in:

Inobhutnahmen

Sie sind als kurzfristige Schutzmaßnahmen zum Wohl des jeweiligen Minderjährigen als eine eigenständige Hilfe nach dem KJHG zu verstehen. Dabei umfassen sie die Unterbringung und die sozialpädagogische Beratung, Betreuung sowie Begleitung Minderjähriger in Krisensituationen.

Leitgedanke der Inobhutnahme ist der Schutz der Kinder und Jugendlichen, die Behebung akuter Krisen sowie die Entwicklung von Perspektiven des jeweiligen Minderjährigen unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt. In dieser Phase wird der/die Minderjährige in seiner gegenwärtigen Lage durch die Gruppe versorgt und beraten.
 
Clearingsmaßnahmen

Sie können als Anschlusshilfe an Inobhutnahmen oder bei gezielten Einzelanfragen stationär und ambulant durchgeführt werden. Unter den organisatorischen Voraussetzungen des „Inobhutnahmesettings“ können zeitlich befristete ( 6 bis 12 Wochen) individuelle Clearingsaufträge übernommen werden. Es werden Lösungsansätze und Einschätzungen des Hilfebedarfs unter Einbeziehung aller am Prozess beteiligten Personen erarbeitet, die mit der Entwicklung weiterer Perspektiven verbunden sein können.
 
 
Ansprechpartner
Lutz Bohnstengel, Bereichsleitung
Tel. 0261/9626618
   

Gesetzliche Grundlage:
§27 in Verbindung mit
§§ 42, 43 sowie 34,35a
 
Anzahl/Zielgruppe:
10 Kinder/Jugendliche,
koedukativ, ab 8 Jahre